Zu Inhalt springen
NEU: jetzt AlpenKalk® Garagen - Farbe
NEU: AlpenKalk® Garagen - Farbe

Hühnerstall kalken im Herbst: Der Zeitplan vor der Einstallung

Im November ist es zu spät. Dann ist der Stall kalt, die Wände bleiben feucht, und deine Hühner sitzen schon den ganzen Tag drin. Der Kalkanstrich gehört in den September oder Oktober — solange die Tiere noch draußen unterwegs sind und der Stall zwischendurch durchtrocknen kann.

Hier ist der Zeitplan, mit dem du bis zum ersten Frost durch bist.

Warum der Herbst der richtige Zeitpunkt ist

Im Winter verbringen deine Hühner den Großteil des Tages im Stall. Sie rücken auf der Stange zusammen, es wird warm und feucht, und die Einstreu bleibt länger liegen. Genau die Bedingungen, unter denen sich Keime und Parasiten wohlfühlen.

Denk an die Grundreinigung wie an den Zahnarzttermin vor einer langen Reise. Du machst ihn vorher, weil du unterwegs keine Möglichkeit mehr dazu hast.

Der zweite Grund ist praktisch: Ein Kalkanstrich braucht Zeit zum Durchtrocknen. Im September steht dir dafür noch ein offener Auslauf und milde Temperatur zur Verfügung. Im November hast du beides nicht mehr.

Der 4-Wochen-Zeitplan

Woche Aufgabe Zeitaufwand
1 Ausräumen, Einstreu raus, Trockenreinigung 2–3 Stunden
2 Nassreinigung, Ritzen prüfen, durchtrocknen lassen 3–4 Stunden
3 Ritzen schließen, Kalkanstrich, trocknen lassen 3–4 Stunden
4 Frische Einstreu, Sandbad, Wasserversorgung winterfest 1–2 Stunden

Woche 1 — Ausräumen und Trockenreinigung

Alles raus, was rausgeht: Einstreu, Sandbad, lose Einrichtung. Sitzstangen und Legenester nach Möglichkeit ausbauen. Danach trocken abkehren und absaugen — erst danach kommt Wasser ins Spiel. Wer sofort mit dem Schlauch anfängt, verteilt Staub und Kot in jede Ritze.

Woche 2 — Nassreinigung und Trocknen

Jetzt darf der Hochdruckreiniger ran, falls der Stall das verträgt. Wichtig ist danach die Trockenzeit. Ein Kalkanstrich auf feuchtem Holz haftet schlecht. Rechne mit mehreren Tagen bei offenen Türen, im Herbst eher länger.

Nutz die Gelegenheit und geh den Stall systematisch ab: Dach auf undichte Stellen, Wände auf Risse, Boden auf Lücken. Was du jetzt findest, kannst du in einem Zug mit erledigen.

Woche 3 — Ritzen schließen und kalken

Der entscheidende Schritt. Kalk deckt nicht nur — er füllt. Jede geschlossene Ritze ist ein Versteck weniger.

Arbeite in dieser Reihenfolge:

  • Größere Spalten und Löcher vorab schließen
  • Decke zuerst — was runtertropft, korrigierst du an der Wand ohnehin noch
  • Wände von oben nach unten
  • Sitzstangen und ihre Auflager, rundum
  • Legenester innen und außen
  • Boden und Bodenkanten zum Schluss

Lieber zwei dünne Anstriche als einen dicken. Dicke Schichten blättern schneller ab.

Woche 4 — Einrichten

Frische Einstreu, neues Sandbad, Tränke an eine Stelle, an der sie nicht einfriert. Futterbehälter auf Nagerspuren prüfen. Erst wenn der Kalk vollständig durchgetrocknet ist, kommen die Tiere wieder rein.

Wo du besonders gründlich sein musst

Bereich Warum kritisch
Ritzen und Spalten Klassische Rückzugsorte, oft schlecht einsehbar
Auflager der Sitzstangen Direkter Kontakt zu den Tieren, wird gern vergessen
Legenester Warm, ungestört, dauerhaft belegt
Decke Wird beim Anstrich am häufigsten ausgelassen

Fertige Stallfarbe oder selbst angerührte Kalkmilch?

Beides ist verbreitet. Der Unterschied liegt im Aufwand und im Ergebnis.

Selbst angesetzte Kalkmilch ist günstig, verlangt aber Erfahrung beim Mischen — und je nach Ausgangsmaterial Vorsicht bei der Verarbeitung. AlpenKalk Hühnerstallfarbe kommt verarbeitungsfertig im Eimer, hat eine gleichmäßige Konsistenz und lässt sich rollen oder streichen. Für einen Stall unter 20 Quadratmetern bist du damit an einem Nachmittag durch.

Mehr zu den Eigenschaften von Kalk im Stall findest du auf unserer Produktseite zur Hühnerstallfarbe.

Häufige Fragen

Wann sollte ich den Hühnerstall kalken?

Im Frühjahr und im Herbst. Der Herbsttermin ist der wichtigere — spätestens im Oktober, solange der Stall noch durchtrocknen kann und die Tiere tagsüber draußen sind.

Wie oft muss ein Stall gekalkt werden?

Einmal jährlich reicht in vielen Fällen aus. Bei starker Belegung oder wiederkehrenden Problemen ist zweimal sinnvoll: einmal im Frühjahr, einmal vor dem Winter.

Wie lange muss der Stall nach dem Kalken leer bleiben?

Bis der Anstrich vollständig durchgetrocknet ist. Plane im Herbst mehrere Tage ein und lüfte gut durch. Ein feuchter Anstrich färbt ab und härtet schlechter aus.

Muss ich vor dem Kalken grundieren?

Auf sauberem, trockenem Holz oder Mauerwerk kommt der Kalk in der Regel direkt drauf. Wichtig ist, dass der Untergrund staubfrei und trocken ist.

Kann ich auch Sitzstangen und Legenester kalken?

Ja, und du solltest es tun. Gerade die Auflager der Sitzstangen und die Innenseiten der Nester gehören mit behandelt — dort sitzen die Lücken, die man beim Streichen leicht übersieht.

Stall winterfest machen

Hühnerstallfarbe 5 kg · Pferdestallfarbe 12,5 kg · Alle Stallfarben

Nächster Artikel Ammoniakfalle Pferdestall: Wie Kalkfarbe andere Anstriche in den Schatten stellt

Produkte zu diesem Thema

Zum AlpenKalk Shop

Produkte vergleichen

{"one"=>"Wählen Sie 2 oder 3 Artikel zum Vergleichen aus", "other"=>"{{ count }} von 3 Elementen ausgewählt"}

Wählen Sie das erste zu vergleichende Element aus

Wählen Sie das zweite zu vergleichende Element aus

Wählen Sie das dritte Element zum Vergleichen aus

Vergleichen